Hamam - das türkische Ritual


Der Ursprung
Die Jahrhunderte alte Hamam-Kultur entstand zur Zeit des Osmanischen Reiches und hat ihren Ursprung in Mittelanatolien und Istanbul. Das arabische Wort Hamam bedeutet "wärmen, baden" und steht für Entspannung, Wohlbefinden und Sauberkeit.Bei einem Hamam-Besuch geht es nicht nur um die körperliche Reinigung, sondern auch um Entspannung und Wohlbefinden. Temperaturen zwischen 40 bis 50 Grad Celsius, Schaummassagen und Peelings lassen den Besucher abschalten.

Hamam-Regeln - so fühlen sich alle wohl
• Das Hamam ist keine Nacktzone - das Tragen des Pestemal (Lendentuch) ist obligatorisch.
• Das Tragen von Badekleidern oder Unterwäsche unter dem Pestemal ist aus hygienischen Gründen nicht
  erlaubt.
• Der Kese (Peelinghandschuh) darf aus hygienischen Gründen nicht in die Kurnas (Wasserbecken) getaucht
  werden.
• Das Hamam ist ein Reinigungsritual für Körper, Geist und Seele. Wir bitten Sie, dies zu respektieren und auf
  das Austauschen von Zärtlichkeiten jeglicher Art zu verzichten.
• Das Tragen von Badeschuhen ist verpflichtend.
• Das Hamam ist ein Ort der Stille. Bitte verzichten Sie auf laute Gespräche.
• Duschen oder Haare waschen ist aus hygienischen Gründen im Hamam nicht erlaubt.